Telefonisch Mo–Fr 8–20 Uhr erreichbar
280.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
25.07.2026
12:47 Uhr

Göttingen: Wenn ein Infostand zur Belagerungsstätte wird – Polizei-Hundertschaft schützt AfD vor linkem Mob

Es ist ein Bild, das exemplarisch für den Zustand der politischen Kultur in diesem Land steht: Eine demokratisch gewählte Partei, gewählt von Millionen Bürgern, muss an einem sonnigen Samstagvormittag von einer ganzen Polizei-Hundertschaft geschützt werden – nicht etwa vor gewaltbereiten Extremisten aus dem Ausland, sondern vor dem eigenen politischen Gegner. Willkommen in Göttingen, willkommen in der Realität des Jahres 2026.

Ein harmloser Tisch am Gänselieselbrunnen – und der Aufmarsch beginnt

Was war geschehen? Die AfD hatte am Göttinger Gänselieselbrunnen gegen 10:30 Uhr einen schlichten Infostand aufgebaut. Ein Tisch, ein paar Flyer, das übliche Handwerkszeug demokratischer Willensbildung. Doch kaum stand der Stand, verbreitete sich die Nachricht in einschlägigen linken Chatgruppen wie ein Lauffeuer. Der Aufruf, der der ursprünglich berichtenden Redaktion vorliegen soll, klang martialisch: Man müsse „die faschistische Normalisierung durchkreuzen“.

Man lasse sich diese Formulierung auf der Zunge zergehen. Ein Wahlkampfstand einer im Bundestag mit 152 Mandaten vertretenen Partei wird zur „faschistischen Normalisierung“ erklärt. Wer so redet, hat den Boden der Demokratie längst verlassen.

Dutzende Aktivisten, Handgreiflichkeiten, Parolen

Binnen Minuten sammelten sich Dutzende linke Aktivisten mit Bannern und Transparenten und umzingelten den Stand vollständig. Die Polizei musste mit einer Hundertschaft anrücken, um tätliche Angriffe auf die AfD-Mitglieder zu verhindern. Nach den vorliegenden Informationen kam es dabei zu mehreren Handgreiflichkeiten zwischen den Aktivisten und den Beamten.

„Nazis morden, der Staat schiebt ab, das ist das gleiche Rassistenpack!“ – so schallte es aus der Blockade-Menge.

Besonders entlarvend ist eine andere Parole, die die Menge skandierte: „Ich bin nichts, ich kann nichts, gebt mir eine Uniform!“ Eine unfreiwillige Selbstbeschreibung, möchte man meinen. Denn während man den Polizisten pauschal Autoritätshörigkeit unterstellt, verlangt man selbst die totale Unterwerfung aller Andersdenkenden unter das eigene Weltbild.

Die üblichen Verdächtigen – von den Grünen bis zu den „Omas gegen rechts“

Wer nun an der Blockade beteiligt war, überrascht kaum. Neben den mittlerweile fast folkloristisch anmutenden „Omas gegen rechts“ traten laut Bericht die Grünen, die „Studis gegen rechts“ sowie eine Initiative auf, die ein AfD-Verbot durch das Bundesverfassungsgericht prüfen lassen will. Ein Transparent forderte gleich „Gemeinsam gegen Abschiebungen“.

Hier zeigt sich die ganze Absurdität der Lage: Eine Partei der demokratischen Mitte – die Grünen – beteiligt sich an der Blockade einer anderen zugelassenen Partei. Man stelle sich für einen Moment die Aufschreie der Republik vor, würden konservative Kräfte einen grünen Wahlstand umzingeln. Sämtliche Sondersendungen des öffentlich-rechtlichen Apparats wären am selben Abend gefüllt, die Kommentatoren überschlügen sich vor Entsetzen über die „Bedrohung der Demokratie“. Bei umgekehrten Vorzeichen jedoch herrscht betretenes Schweigen.

Wo bleiben die Konsequenzen?

Es drängt sich die naheliegende Frage auf: Blockaden dieser Art erfüllen den Tatbestand der Nötigung. Wurden Personalien aufgenommen? Wurden Strafverfahren eingeleitet? Man darf skeptisch sein. Denn wenn es um linke „Aktivisten“ geht, greift die Justiz erfahrungsgemäß mit ausgesuchter Milde durch – während bei anderen politischen Lagern die volle Härte des Rechtsstaats demonstriert wird. Diese Zweiklassenbehandlung ist es, die das Vertrauen der Bürger in Staat und Justiz nachhaltig erodieren lässt.

Die AfD Göttingen selbst zeigte sich unbeeindruckt und meldete in den sozialen Medien, man habe „bei hervorragendem Wetter“ trotz des ungebetenen Besuchs gute Gespräche geführt. Der Stand sollte bis 16 Uhr bestehen bleiben. Eine gewisse Gelassenheit angesichts eines Mobs, der einen Tisch umgeworfen haben soll.

Ein Symptom, kein Einzelfall

Was in Göttingen geschah, ist kein isolierter Ausrutscher. Es ist Ausdruck eines gesellschaftlichen Klimas, in dem der politische Meinungskampf zunehmend nicht mehr mit Argumenten, sondern mit Einschüchterung, Blockade und Gewalt geführt wird. Wer eine ganze Wählerschaft pauschal zu Faschisten erklärt, spaltet dieses Land und untergräbt genau jene Demokratie, die er zu verteidigen vorgibt. Dass sich viele dieser selbsternannten Antifaschisten dabei in genau das verwandeln, was sie vorgeben zu bekämpfen, entbehrt nicht einer bitteren Ironie.

Deutschland braucht dringend eine Rückkehr zu einer politischen Kultur, in der man den Gegner mit Worten schlägt und nicht mit Umzingelung. Und es braucht eine Justiz, die für alle gleich gilt – unabhängig davon, aus welcher politischen Richtung der Wind gerade weht.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen