
Mileis Triumphzug: Argentiniens Kettensägen-Präsident deklassiert die Linke in Umfragen

Während in Deutschland die Wirtschaft schwächelt und die Bürger unter erdrückenden Steuern und einer ausufernden Bürokratie ächzen, zeigt ein Mann am anderen Ende der Welt, wie es auch anders gehen kann: Javier Milei, der libertäre Präsident Argentiniens, marschiert laut einer aktuellen Umfrage mit beeindruckendem Vorsprung in Richtung Wiederwahl. Das argentinische Umfrageinstitut Isasi-Burdman bescheinigt dem selbsternannten „Anarcho-Kapitalisten" satte 42 Prozent der Stimmen für die erste Runde der Präsidentschaftswahl im Oktober 2027 – ein Ergebnis, von dem Friedrich Merz und seine schwarz-rote Koalition derzeit nur träumen können.
20 Prozentpunkte Vorsprung – die Linke chancenlos
Der Abstand zur peronistischen Konkurrenz ist gewaltig: Stolze 20 Prozentpunkte trennen Milei von seinem nächsten Verfolger. Wer dieser sein wird, ist noch offen. Im Rennen um die linke Kandidatur tummeln sich altbekannte Gesichter: die ehemalige Präsidentin Cristina Kirchner, der bereits 2023 von Milei vernichtend geschlagene Sergio Massa sowie Axel Kicillof, der Gouverneur der Provinz Buenos Aires. Egal welcher dieser Kandidaten antritt – sollte es zur Stichwahl kommen, wäre Milei haushoher Favorit.
Andere politische Kräfte spielen kaum eine Rolle. Die Allianz aus regionalistischen Vereinigten Provinzen und der liberal-konservativen Juntos por el Cambio käme auf magere vier Prozent, die trotzkistische Linke Arbeiterfront auf fünf Prozent. Mit 20 Prozent unentschlossener Wähler bleibt Milei sogar Luft nach oben – die magische 50-Prozent-Marke ist in Reichweite.
Auch das Parlament dürfte libertär bleiben
Mileis Partei La Libertad Avanza wird in der Umfrage auch bei der zeitgleich stattfindenden Parlamentswahl mit 38 Prozent als stärkste Kraft gesehen. Die peronistische Opposition kommt auf nur 20 Prozent. Damit hätte der Präsident weiterhin eine solide Basis, um seine Reformagenda durchzusetzen – ohne von einer feindseligen Legislative blockiert zu werden, wie es etwa rechte Reformer in Europa allzu oft erleben müssen.
Schocktherapie mit Erfolg: Argentinien atmet wieder
Was Milei in Argentinien erreicht hat, grenzt an ein wirtschaftliches Wunder. Seit seinem Amtsantritt im Dezember 2023 hat er das Land einer radikalen Schocktherapie unterzogen: Ministerien wurden zusammengestrichen, Subventionen gestoppt, der Staatsapparat radikal verschlankt. Die Resultate sprechen für sich. Das reale Bruttoinlandsprodukt wuchs 2025 um beachtliche 4,5 Prozent. Die einst galoppierende Inflation, die das Land über Jahre lähmte, liegt nun bei rund 32 Prozent – einer der niedrigsten Werte seit acht Jahren. Für argentinische Verhältnisse, wo dreistellige Inflationsraten zur traurigen Normalität gehörten, ist das ein Sensationserfolg.
Was deutsche „Qualitätsmedien" verschweigen
Bemerkenswert ist, wie die Erfolgsgeschichte aus Buenos Aires in den hiesigen Leitmedien behandelt wird. Während Milei in Deutschland gerne als gefährlicher Spinner mit Kettensäge porträtiert wird, liefert er Ergebnisse, die jeder Bundesregierung der vergangenen Jahre zur Ehre gereicht hätten. Es scheint fast so, als störe der argentinische Präsident mit seiner radikal marktwirtschaftlichen Politik ein bestimmtes Narrativ – nämlich jenes, dass mehr Staat, mehr Umverteilung und mehr Klimabürokratie der einzige Weg in die Zukunft seien.
Andere Umfrageinstitute zeichnen zwar ein weniger rosiges Bild und sehen Mileis Beliebtheitswerte sinken. Doch erinnert sei daran, dass auch im Vorfeld der Zwischenwahlen im Oktober 2025 zahlreiche Demoskopen einen Absturz seiner Partei prognostizierten – am Ende stand ein Erdrutschsieg.
Eine Lehre für Europa?
Der Fall Milei zeigt, dass Wähler durchaus bereit sind, schmerzhafte Reformen zu honorieren – wenn sie denn Wirkung zeigen. Während in Deutschland die Große Koalition unter Merz und Klingbeil mit einem 500-Milliarden-Schuldenpaket den Bürger weiter belastet und die Klimaneutralität ins Grundgesetz schreibt, beweist ein lateinamerikanischer Außenseiter, dass Mut zur echten Wende belohnt wird. Vielleicht sollten so manche europäischen Politiker einen Blick über den Atlantik wagen, statt sich in immer neuen Subventionsprogrammen und Regulierungsorgien zu verlieren.
Mileis Geschichte ist auch eine Mahnung an jene, die glauben, der Staat könne alle Probleme lösen. Argentinien war jahrzehntelang das Paradebeispiel für gescheiterten Peronismus, für die Illusion, man könne sich mit Geldgeschenken an die Wähler wirtschaftlichen Wohlstand erkaufen. Das Ergebnis war ein Land in Trümmern. Erst eine konsequente Rückbesinnung auf wirtschaftliche Vernunft, Eigenverantwortung und schlanken Staat brachte die Wende.
Edelmetalle als Konstante in unsicheren Zeiten
Gerade die argentinische Erfahrung zeigt eindrucksvoll, was passiert, wenn Regierungen die Geldmengen aufblähen und Inflation zur Dauererscheinung wird. Wer sein Vermögen über solche Phasen retten konnte, setzte traditionell auf physische Werte – allen voran Gold und Silber. Auch in einer Zeit, in der die Bundesregierung neue Schuldenrekorde aufstellt und die Europäische Zentralbank weiter mit der Druckerpresse jongliert, bleiben physische Edelmetalle eine bewährte Säule zur Vermögenssicherung und sinnvolle Beimischung in einem breit aufgestellten Portfolio.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die hier geäußerten Einschätzungen geben die Meinung der Redaktion auf Basis der vorliegenden Informationen wieder. Jede Anlageentscheidung sollte nach eigener gründlicher Recherche und gegebenenfalls nach Konsultation eines unabhängigen Fachberaters getroffen werden. Für Anlageentscheidungen und deren Folgen ist jeder Anleger selbst verantwortlich.

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