
Ölpreis-Schock ohne Ende: Trump gesteht ein, was Autofahrer längst befürchten

Was viele Experten seit Wochen prophezeien, räumt nun selbst der mächtigste Mann der Welt ein: Die Ölpreise werden so schnell nicht sinken. US-Präsident Donald Trump hat in einem Interview mit dem Sender Fox eingestanden, dass die Spritpreise voraussichtlich bis zu den amerikanischen Zwischenwahlen im November auf ihrem schmerzhaft hohen Niveau verharren dürften – oder sogar noch weiter steigen könnten.
Vom „kurzfristigen Phänomen" zur bitteren Realität
Noch vor wenigen Wochen hatte Trump die explodierenden Energiekosten als vorübergehende Erscheinung abgetan. Der Preisanstieg werde sich nach dem Ende des Iran-Konflikts von selbst erledigen, so das Mantra aus dem Weißen Haus. Auch die vollmundige Ankündigung, der Krieg gegen den Iran werde „vier Wochen oder kürzer" dauern, entpuppt sich zunehmend als Wunschdenken. Nun klingt der Präsident deutlich kleinlauter: „Es könnte so sein oder gleich bleiben, oder vielleicht ein bisschen höher", so Trump wörtlich.
Die Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache. Seit Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe auf den Iran Ende Februar ist der Rohölpreis von rund 73 Dollar pro Fass auf zeitweise 114 Dollar geschossen – ein Anstieg von über 50 Prozent. Aktuell pendelt der Preis bei etwa 96 Dollar, nachdem Trump zuletzt eine mögliche Entspannung im Konflikt angedeutet hatte. Doch diese zaghafte Erholung könnte sich als trügerisch erweisen.
Deutsche Autofahrer zahlen die Zeche
Während amerikanische Verbraucher bereits über vier Dollar pro Gallone an den Zapfsäulen berappen müssen – 30 Prozent mehr als vor dem Krieg –, trifft es die deutschen Autofahrer mit voller Wucht. Am vergangenen Wochenende kletterte der Preis für Super E10 auf 2,164 Euro pro Liter, Diesel kostete sogar 2,364 Euro. Allein am Sonntag verteuerten sich die Kraftstoffe um bis zu 9,7 Cent pro Liter. Für Pendler, Handwerker und Spediteure sind das Zahlen, die an die dunkelsten Tage der Energiekrise 2022 erinnern.
Und es könnte noch schlimmer kommen. Experten rechnen damit, dass die Ölpreise zu Wochenbeginn erneut kräftig anziehen werden. Der Grund: Die Gespräche zwischen den USA und dem Iran in Pakistan am Wochenende verliefen ergebnislos. Hinzu kommt Trumps Ankündigung einer Gegenblockade der Straße von Hormus – jener strategischen Meerenge, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öltransports fließt.
Geopolitisches Pokerspiel mit unkalkulierbaren Risiken
Die Hormus-Blockade ist ein zweischneidiges Schwert. Zwar soll sie den Iran von seinen Öleinnahmen abschneiden, doch sie bedroht gleichzeitig die gesamte Weltwirtschaft. Wer glaubt, dass sich ein solcher Konflikt chirurgisch präzise führen lässt, ohne dass die globalen Energiemärkte in Aufruhr geraten, der hat die Mechanismen der Geopolitik nicht verstanden.
Für Deutschland, dessen neue Große Koalition unter Friedrich Merz ohnehin mit einer schwächelnden Wirtschaft und steigender Inflation zu kämpfen hat, sind die explodierenden Energiepreise Gift. Das geplante 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur wird die Staatsverschuldung weiter in die Höhe treiben, während die Bürger an der Tankstelle und bei der Heizkostenabrechnung bluten. Man fragt sich unweigerlich: Wann beginnt die Politik endlich, die Interessen der eigenen Bevölkerung über geopolitische Abenteuer zu stellen?
In Zeiten derart massiver Unsicherheiten an den Energiemärkten und einer zunehmend fragilen Weltwirtschaftslage zeigt sich einmal mehr, wie wichtig eine solide Vermögenssicherung ist. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich historisch in Krisenzeiten als verlässlicher Wertspeicher bewährt und können als sinnvolle Ergänzung eines breit gestreuten Anlageportfolios dienen.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Beitrags getroffen werden.

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