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Kettner Edelmetalle
19.05.2026
13:36 Uhr

Pekings Doppelspiel: China bildet heimlich russische Drohnenkämpfer aus – während es sich als Friedensstifter inszeniert

Es ist eine Enthüllung, die das diplomatische Schauspiel der vergangenen Jahre als das entlarvt, was es offenbar wirklich ist: eine Farce. Während sich die Volksrepublik China auf der Weltbühne genüsslich als neutraler Vermittler im Ukraine-Krieg präsentiert und sich selbst als moralische Instanz inszeniert, bildet die chinesische Volksbefreiungsarmee laut Recherchen der Nachrichtenagentur Reuters heimlich russische Soldaten aus – und ein Teil dieser Männer kämpft inzwischen an der Front in der Ukraine. Drei europäische Nachrichtendienste sollen den brisanten Vorgang bestätigt haben, gestützt auf interne Dokumente.

200 russische Soldaten – ausgebildet im Reich der Mitte

Etwa 200 russische Militärangehörige sollen Ende des vergangenen Jahres in chinesischen Einrichtungen geschult worden sein, unter anderem in Peking und Nanjing. Grundlage sei ein zweisprachiges russisch-chinesisches Abkommen, das am 2. Juli 2025 in Peking unterzeichnet worden sei. Der Schwerpunkt der Ausbildung: Drohnenkriegsführung, elektronische Kampfführung, Heeresflieger und gepanzerte Infanterie. Im Gegenzug sollten hunderte chinesische Soldaten an russischen Militärstandorten geschult werden. Geheimhaltung war Pflicht – Medienberichterstattung wurde laut Reuters ausdrücklich untersagt, Dritte sollten nichts erfahren.

Ein europäischer Geheimdienstmitarbeiter brachte es auf den Punkt: Wer russische Soldaten auf operativ-taktischer Ebene ausbilde, die anschließend in der Ukraine kämpften, sei weit tiefer in diesen Krieg verstrickt, als die Welt bislang angenommen habe. Peking habe also nicht nur Öl, Gas und Kohle gekauft, um Moskau wirtschaftlich am Leben zu erhalten – es liefere offenbar auch militärisches Know-how direkt an die Schützengräben.

Mörsergranaten, Drohnenabwehr, Flugsimulatoren

Vier interne russische Berichte sollen die Trainingsinhalte detailliert beschreiben. In Shijiazhuang seien rund 50 russische Soldaten in kombinierter Gefechtsführung unterrichtet worden – inklusive 82-Millimeter-Mörserbeschuss mit Drohnenaufklärung. In Zhengzhou habe die Luftabwehr mit elektronischen Störgewehren und Netzwerfern auf dem Lehrplan gestanden. In Yibin sei mit Flugsimulatoren der Umgang mit FPV-Drohnen geübt worden. Und an der Nanjing-Universität für Militäringenieurwesen sei Sprengstofftechnik, Minenlegen und Minenräumung vermittelt worden. Fotos sollen russische Soldaten in Uniform zeigen, die von chinesischen Ausbildern unterwiesen werden.

Die Heuchelei der "Friedensvermittler"

Wie reagiert Peking? Mit der altbekannten Sprachregelung. Man habe stets eine "objektive und unparteiische Haltung" eingenommen, betont das chinesische Außenministerium, und werbe für Friedensgespräche. Wer Konfrontation schüre, betreibe Schuldverschiebung. Eine bemerkenswerte Aussage angesichts der Faktenlage. Wer ranghöhere Militärausbilder einer Kriegspartei schult, damit diese ihr Wissen anschließend an die Kettenkommandos weitergeben, ist alles – nur eben nicht neutral.

Genau hier offenbart sich eine geopolitische Realität, die in den europäischen Hauptstädten lange ignoriert wurde: Die im Februar 2022, wenige Tage vor dem russischen Überfall auf die Ukraine, verkündete "grenzenlose Partnerschaft" zwischen Moskau und Peking ist keine Floskel. Sie ist gelebte Praxis. Diese Woche empfängt Staatschef Xi Jinping seinen "alten Freund" Wladimir Putin bereits zum 25. Mal in China – kaum eine Woche nach dem hochkarätigen Besuch von US-Präsident Donald Trump. Die symbolische Botschaft ist unmissverständlich.

Berlin und Brüssel – politisch entwaffnet

Und Europa? Während Brüssel über Sanktionsrunden debattiert und die Bundesregierung in Berlin gleichzeitig auf chinesische Lieferketten, chinesische Solarmodule und chinesische Rohstoffe für die hochsubventionierte "grüne Transformation" angewiesen bleibt, betreibt Peking ein doppeltes Spiel, das die strategische Naivität des Westens schmerzhaft vorführt. China sei ein wichtiger Handelspartner der EU, heißt es höflich. Tatsächlich aber finanzieren europäische Konsumenten durch ihren Konsum eine Macht, die gleichzeitig die militärische Schlagkraft jener Kriegspartei steigert, die unser Kontinent als größte Sicherheitsbedrohung einstuft. Wer das nicht als grotesken Widerspruch begreift, dem ist außenpolitisch kaum noch zu helfen.

Bemerkenswert ist auch der technologische Aspekt: Die chinesische Drohnenindustrie ist Weltmarktführer. Während die Volksbefreiungsarmee seit Jahrzehnten keinen größeren Krieg mehr geführt hat, profitiert sie nun von den Kampferfahrungen der russischen Truppen – und liefert im Gegenzug technologisches Know-how, fortgeschrittene Trainingsmethoden und Flugsimulatoren. Eine zynische Symbiose: Russen lernen Technik, Chinesen lernen Krieg. Bezahlt wird mit den Leben ukrainischer Soldaten und Zivilisten.

Was bedeutet das für deutsche Anleger?

Die Enthüllung ist mehr als eine sicherheitspolitische Randnotiz. Sie markiert die Verfestigung einer geopolitischen Blockbildung, die wirtschaftliche Konsequenzen nach sich ziehen wird. Eine Welt, in der autoritäre Mächte ihre militärischen, technologischen und ökonomischen Kapazitäten zusammenlegen, ist eine Welt, in der Vertrauen in Papierwährungen, internationale Lieferketten und politische Stabilität weiter erodiert. Vor diesem Hintergrund zeigt sich einmal mehr, warum physische Edelmetalle seit Jahrtausenden ihren Wert behalten – sie sind unabhängig von politischen Konstellationen, nicht beliebig vermehrbar und entziehen sich dem Zugriff staatlicher Willkür. Eine kluge Beimischung von Gold und Silber zu einem breit gestreuten Portfolio bleibt in solchen Zeiten ein bewährter Anker zur Vermögenssicherung.

Hinweis: Die vorstehenden Ausführungen geben die Einschätzung unserer Redaktion auf Basis öffentlich zugänglicher Quellen wieder und stellen keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche beruhen. Für etwaige Verluste übernehmen wir keine Haftung.

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