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16.10.2026
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Trump schließt Atombombe aus – doch die „Mutter aller Bomben“ bleibt!

Trump schließt Atombombe aus – doch die „Mutter aller Bomben“ bleibt!
Symbolbild: KI-generiert

US-Präsident Donald Trump will im Konflikt mit dem Iran keine Atomwaffen einsetzen und auch keine Bodentruppen schicken. Das sagte er in einem Interview mit dem konservativen US-Sender Newsmax, das am Donnerstagabend ausgestrahlt wurde. Eine andere Frage ließ er dagegen offen: ob bald die größte konventionelle Bombe im Arsenal der USA auf iranische Ziele fällt.

„Wir müssen nicht“: Trumps nukleares Machtwort

Für seine Verhältnisse fiel die Antwort knapp aus. Er würde keine Atomwaffen einsetzen, so Trump. Das sei auch nicht nötig, schließlich seien die USA die größte Atommacht der Welt. Im Original klang das so:

„I wouldn't use nuclear. We don't have to. We're the greatest nuclear power in the world.“

Das ist bemerkenswert. Laut Medienberichten hatte Trump seit Beginn des Krieges zwischen den USA, Israel und dem Iran eine nukleare Option nie ausdrücklich ausgeschlossen. Im April hatte er auf seiner Plattform Truth Social noch gedroht, „eine ganze Zivilisation“ werde sterben, falls Teheran die Straße von Hormus nicht freigebe. Viele Beobachter verstanden das damals als verdeckte Atomdrohung.

Auch zu Bodentruppen äußerte er sich klar. Auf die Frage, ob er Soldaten in den Iran schicken werde, antwortete Trump, das sehe er nicht. Analysten hatten wegen des gebirgigen Geländes ohnehin vor einem verlustreichen Einsatz gewarnt.

Zehn Tonnen Sprengkraft: Was hinter der MOAB steckt

Ausgelöst hatte die Frage ein Bericht von CNN. Demnach hat das US-Militär neue Angriffspläne gegen die iranische Energieinfrastruktur und gegen Atomanlagen ausgearbeitet. Teil der Pläne sei womöglich die GBU-43/B Massive Ordnance Air Blast, kurz MOAB, bekannt als „Mother of All Bombs“.

Trump wollte den Bericht weder bestätigen noch dementieren. Er betonte lediglich mehrfach, die Bombe sei „überhaupt nicht nuklear“, nur „extrem groß“, und verglich sie mit einer „winzigen Atombombe“. Die Waffe wiegt Medienberichten zufolge fast zehn Tonnen, rund 8,5 Tonnen davon sind Sprengstoff. Eingesetzt wurde sie bislang nur einmal: 2017 gegen Stellungen der Terrormiliz IS in Afghanistan.

Ob die Bombe gegen tief verbunkerte Atomanlagen überhaupt etwas ausrichten kann, ist umstritten. Militärexperten halten das für fraglich, weil sie über der Erde detoniert und ihre Wucht in der Fläche entfaltet. Für Granit-Bunker wie am „Pickaxe Mountain“ bei Natanz, den Trump selbst als mögliches Ziel nannte, ist sie nicht gebaut.

Bomben nach Fahrplan: Die Midterms entscheiden mit

Wann die Angriffe beginnen könnten, hängt laut CNN vom Wahlkalender ab, also vor oder nach den Zwischenwahlen am 3. November. Am 8. Oktober hatte Trump erklärt, er werde vor den Midterms keine neuen Militärschläge anordnen. Krieg und Wahlkampf sind in Washington also eng miteinander verknüpft. Das Weiße Haus äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht.

Hormus wird zur Todeszone für Frachter

Unterdessen spitzt sich die Lage an einer der wichtigsten Handelsrouten der Welt weiter zu. Die britische Seesicherheitsbehörde UKMTO stuft die Bedrohung in der Straße von Hormus als „ernst“ ein. Seit dem 11. Oktober hat sie dort acht Angriffe gezählt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit handle es sich um gezielte feindselige Aktionen.

Prominentestes Opfer ist das in Singapur registrierte Containerschiff GFS Pride. Es wurde von einem unbekannten Geschoss getroffen, geriet in Brand und sank. Die 21 Seeleute an Bord konnten Berichten zufolge gerettet werden.

Was das für Ihr Geld bedeutet

Für Deutschland ist das mehr als ein ferner Konflikt. Steigende Frachtraten und teureres Öl treffen eine Industrie, die unter hohen Energiekosten und überbordender Bürokratie ohnehin schon leidet. Ein neuer Inflationsschub wäre Gift für Sparer, deren Geld auf dem Konto still an Wert verliert. In unsicheren Zeiten wie diesen haben sich physisches Gold und Silber als Krisenschutz bewährt. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio können Edelmetalle helfen, Vermögen gegen geopolitische Schocks abzusichern.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Er gibt unsere redaktionelle Einschätzung auf Basis der uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Anleger sollte sich selbst umfassend informieren und trifft seine Anlageentscheidungen eigenverantwortlich.

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