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22.06.2026
06:02 Uhr

Wenn die Heimat zur Gefahr wird: Grünen-Politikerin will straffällige Migranten lieber in deutschen Gefängnissen behalten

Wenn die Heimat zur Gefahr wird: Grünen-Politikerin will straffällige Migranten lieber in deutschen Gefängnissen behalten

Es gibt Aussagen, bei denen man kurz innehalten muss, um sich zu vergewissern, dass man richtig gehört hat. Eine solche Aussage lieferte nun Jette Nietzard, die ehemalige Bundessprecherin der Grünen Jugend, in einem Podcast mit einer Funke-Journalistin. Ihr Vorschlag in aller Kürze: Straffällig gewordene Ausländer sollen nach einer Verurteilung nicht etwa in ihr Herkunftsland abgeschoben, sondern lieber im deutschen Strafvollzug einsitzen. Auf Kosten des deutschen Steuerzahlers, versteht sich.

Die Logik der grünen Gedankenwelt

Wer nun glaubt, es gehe Nietzard um den Schutz der Täter, der irrt. Es gehe ihr, so erklärte sie, vielmehr um den Schutz der Menschen im Heimatland der Straftäter. Mit anderen Worten: Man dürfe straffällig gewordene Afghanen nicht einfach abschieben, weil diese dann womöglich – so ihre drastische Wortwahl – „in Afghanistan rumlaufen und die Leute abmurksen“ würden.

„Mein Problem ist nicht der Schutzaspekt quasi von der Person. Sondern mein Problem ist der Schutzaspekt von den Menschen dann in dem Heimatland. Wir verschieben ja dann einfach das Problem.“

Man lasse sich diesen gedanklichen Salto auf der Zunge zergehen. Während Hunderttausende Deutsche sich nachts fragen, ob sie noch sicher durch den eigenen Bahnhof gehen können, sorgt sich eine grüne Spitzenfunktionärin offenbar in erster Linie um das Wohlergehen der afghanischen Bevölkerung – und möchte zu deren Schutz potenziell gefährliche Personen lieber dauerhaft in Deutschland einquartieren. Die Sicherheit der eigenen Bürger? Bestenfalls eine Randnotiz.

„Stolz auf das deutsche Justizsystem“

Als die Journalistin den naheliegenden Einwand brachte, man könne den Herkunftsländern doch die Verantwortung für ihre eigenen Staatsbürger überlassen, widersprach Nietzard prompt. Wenn man so stolz auf das deutsche Justizsystem sei, dann solle man straffälligen Migranten auch hier eine „gerechte Strafe“ zukommen lassen – im Klartext: einen Platz in einer deutschen Justizvollzugsanstalt.

Und die Kosten? Die spielten nach Auffassung Nietzards keine Rolle. Deutschland sei schließlich „eine der reichsten Nationen“, man müsse die Menschen ja nicht gegeneinander ausspielen. Eine bemerkenswerte Einschätzung in einem Land, in dem die Rentnerin ihre Heizung herunterdreht, die Mittelschicht unter der Steuerlast ächzt und das einst stolze Industrieland Stück für Stück seine wirtschaftliche Substanz verliert. Reichtum, der vor allem auf dem Papier vergangener Jahrzehnte existiert.

Die Wirklichkeit holt die Ideologie ein

Wie wenig solche Vorschläge mit der Lebensrealität der Bürger zu tun haben, machte ausgerechnet ein Betroffener deutlich. Michael Kyrath, Vater der 2023 durch einen illegal eingereisten Migranten getöteten Ann-Marie, zeigte sich auf der Plattform X empört. Der Täter, der bereits vorbestraft gewesen sei, habe sich „dank Menschen wie Ihnen“ überhaupt erst in Deutschland aufgehalten. Mit einer Politik, die Abschiebungen konsequent durchsetze, hätte sich die Tat verhindern lassen.

Es ist diese eine, unbequeme Wahrheit, an der sich die ganze realitätsferne Debatte entzündet: Wer hierzulande durch schwerste Straftaten auffällt, dürfte in vielen Fällen erst gar nicht im Land sein. Die Frage ist nicht, in welchem Gefängnis ein verurteilter Mörder einsitzt – sondern warum Deutschland sich überhaupt in eine Lage manövriert hat, in der solche Fragen täglich neu verhandelt werden müssen.

Symptom eines tieferliegenden Problems

Nietzards Äußerungen sind kein Ausrutscher einer Einzelnen, sondern Ausdruck einer Geisteshaltung, die über Jahre hinweg deutsche Migrationspolitik geprägt hat. Eine Haltung, die den Schutz der eigenen Bevölkerung systematisch hinter abstrakte moralische Erwägungen zurückstellt. Die Kriminalitätsstatistiken in Deutschland erreichen Rekordwerte, Messerangriffe gehören in vielen Städten zum traurigen Alltag – und ein Großteil der Bürger fragt sich längst, wann die Politik endlich aufhört, gegen die Interessen des eigenen Landes zu regieren.

Es braucht keine ideologischen Verrenkungen, sondern eine Politik, die das Selbstverständliche wieder zur Norm macht: den Schutz der Bürger, die konsequente Durchsetzung des Rechts und einen Staat, der nicht länger die Falschen in Schutz nimmt. Diese Erkenntnis teilt nicht nur unsere Redaktion, sondern, wie alle Umfragen zeigen, ein erheblicher Teil der deutschen Bevölkerung.

Was bleibt, ist das beständige: Sicherheit jenseits politischer Launen

Während die politische Klasse über solche Fragen streitet und das Vertrauen in staatliche Institutionen weiter erodiert, lohnt der Blick auf das, was über Jahrhunderte hinweg Bestand hatte – unabhängig von ideologischen Moden und Regierungswechseln. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben in Zeiten der Unsicherheit stets ihre Rolle als wertbeständiger Anker erfüllt. Wer sein Vermögen vor den Folgen einer ausufernden Staatsverschuldung und einer planlosen Politik schützen möchte, findet in einer durchdachten Beimischung physischer Edelmetalle eine sinnvolle Ergänzung zu einem breit gestreuten Portfolio.

Hinweis: Dieser Beitrag gibt die Meinung unserer Redaktion wieder und dient ausschließlich der allgemeinen Information. Er stellt keine Anlageberatung, Steuerberatung oder Rechtsberatung dar. Jeder Anleger ist für seine Entscheidungen selbst verantwortlich und sollte vor einer Investition eigene Recherchen anstellen oder fachkundigen Rat einholen.

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