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02.03.2026
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Drohnenangriff auf US-Stützpunkt in Bagdad: Der Irak wird zum Pulverfass im Nahost-Inferno

Drohnenangriff auf US-Stützpunkt in Bagdad: Der Irak wird zum Pulverfass im Nahost-Inferno

Die Spirale der Gewalt im Nahen Osten dreht sich mit beängstigender Geschwindigkeit weiter – und erfasst nun auch den Irak mit voller Wucht. Eine pro-iranische Miliz hat nach eigenen Angaben einen US-Militärstützpunkt in der Nähe des Flughafens von Bagdad mit einer Drohne attackiert. Was wie eine isolierte Provokation klingen mag, ist in Wahrheit ein weiteres Symptom einer Region, die am Rande eines Flächenbrandes steht.

Vergeltung als Dauerzustand

Die Miliz Saraja Aulija al-Dam – eine zwar kleinere, aber keineswegs unbedeutende bewaffnete Gruppierung – reklamierte den Angriff für sich. Man habe aus „Vergeltung für den getöteten Anführer Ali Chamenei" gehandelt und wolle damit den Iran „unterstützen", hieß es in einer Erklärung der Miliz. Eine offizielle Bestätigung des Angriffs durch das US-Militär oder die irakische Regierung lag zunächst nicht vor. Doch allein die Tatsache, dass solche Attacken mittlerweile fast schon zur Routine geworden sind, sollte jedem klar denkenden Beobachter zu denken geben.

Saraja Aulija al-Dam ist seit Jahren im Irak aktiv und hat sich vor allem durch Angriffe auf amerikanische Truppen und Konvois einen Namen gemacht. Die Gruppierung unterhält enge Verbindungen zu den sogenannten Volksmobilisierungseinheiten (PMU) – einem mächtigen Netzwerk schiitischer Milizen, die vom Iran finanziert, bewaffnet und ideologisch gesteuert werden. Diese Schattenarmeen haben im Irak längst einen Einfluss erlangt, der dem des offiziellen Staates in nichts nachsteht. Manche würden sogar behaupten: Er übersteigt ihn.

Bagdad in Aufruhr: Proteste vor der US-Botschaft

Bereits am Sonntag, nach der Tötung des iranischen Obersten Führers Ajatollah Chamenei, war die Lage in Bagdad eskaliert. Hunderte Demonstranten strömten zum Eingang der sogenannten Grünen Zone, jenem schwer befestigten Regierungsviertel, in dem sich auch die amerikanische Botschaft befindet. Die Bilder erinnerten fatal an die Erstürmung der US-Botschaft im Jahr 2019 – ein Ereignis, das damals beinahe einen offenen Krieg zwischen Washington und Teheran ausgelöst hätte.

Diesmal griffen irakische Sicherheitskräfte hart durch. Augenzeugen berichteten von Schlagstöcken, Tränengas, Wasserwerfern – und sogar scharfer Munition. Die US-Botschaft rief ihre Landsleute im Irak umgehend zu „großer Vorsicht" auf. Eine diplomatische Formulierung, die in Wahrheit bedeutet: Bringt euch in Sicherheit.

Ein Stellvertreterkrieg, der keiner mehr ist

Was sich im Irak abspielt, ist weit mehr als ein lokaler Konflikt. Es ist die direkte Konsequenz einer Eskalationsdynamik, die den gesamten Nahen Osten erfasst hat. Seit Israels Großangriff auf iranische Atomanlagen und Teherans Vergeltungsschlägen mit Raketen auf israelisches Territorium befindet sich die Region in einem Zustand permanenter Hochspannung. Der Irak, ohnehin seit Jahrzehnten ein geopolitisches Schlachtfeld zwischen amerikanischen und iranischen Interessen, wird dabei einmal mehr zum Spielball fremder Mächte.

Für Europa – und insbesondere für Deutschland – sind diese Entwicklungen alles andere als abstrakt. Jede weitere Eskalation im Nahen Osten treibt die Energiepreise in die Höhe, destabilisiert Handelsrouten und schafft neue Fluchtbewegungen. Während die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz mit einem 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen die marode Infrastruktur flicken will, könnten explodierende Ölpreise die ohnehin fragile wirtschaftliche Erholung Deutschlands im Keim ersticken.

In Zeiten solch geopolitischer Unsicherheit zeigt sich einmal mehr, warum physische Edelmetalle wie Gold und Silber als Krisenwährung unverzichtbar sind. Wenn Drohnen über Bagdad fliegen und Raketen zwischen Tel Aviv und Teheran hin- und herfliegen, suchen kluge Anleger Zuflucht in den bewährten Werten – jenen, die seit Jahrtausenden ihren Wert behalten haben, ganz gleich, welche Imperien gerade aufeinander losgehen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Beitrags getroffen werden.

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