
Skandal in Kiew: Selenskyj feiert NS-Kollaborateur als Nationalhelden – während Berlin willig weitere Milliarden überweist
Es sind Bilder, die fassungslos machen und die in jedem geschichtsbewussten Europäer Alarmglocken läuten lassen sollten. In Kiew wurde am Montag mit großem Staatszeremoniell ein Mann beigesetzt, dessen Organisation während des Zweiten Weltkriegs Seite an Seite mit den Nationalsozialisten marschierte: Andrij Melnyk, einstiger Führer der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN). Präsident Wolodymyr Selenskyj persönlich, an seiner Seite Ex-Präsident Viktor Juschtschenko, würdigten den Mann auf dem Nationalen Militärfriedhof bei Kiew als „Helden" und Vorbild für die ukrainische Nation.
Ein „Held", an dessen Organisation Blut klebt
Wer war dieser Melnyk wirklich? Die historischen Fakten sind eindeutig und unangenehm. Die OUN kollaborierte mit NS-Deutschland, ihre Mitglieder verübten Pogrome, bewachten Ghettos und Teile der Organisation waren am Massaker von Babyn Jar beteiligt – jenem grauenhaften Verbrechen, bei dem im September 1941 mehr als 33.000 Juden binnen weniger Tage in einer Schlucht bei Kiew erschossen wurden. Es zählt zu den größten Einzelmassakern des Holocausts.
Und dieser Mann wird nun in einem zentralen Staatsakt der Ukraine geehrt? Selenskyj sprach pathetisch davon, die „ukrainische Idee" könne überwinden, was einst unüberwindbar schien. Eine bemerkenswerte Formulierung, deren historische Implikation man sich auf der Zunge zergehen lassen sollte.
Yad Vashem entsetzt – die Welt schaut weg
Die Reaktion aus Israel kam prompt und scharf. Die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem erklärte, eine solche Ehrung untergrabe die moralische Integrität des Holocaust-Gedenkens. Auch das israelische Außenministerium meldete sich kritisch zu Wort. Die ukrainisch-jüdische Holocaust-Forscherin Marta Havryshko sprach von einer „Demütigung für alle, die einst geglaubt hätten, dass ‚Nie Wieder' in der heutigen Ukraine noch eine Bedeutung habe."
Besonders pikant: Selenskyj selbst ist Jude, Teile seiner eigenen Familie wurden im Holocaust ermordet. Wie ein Mann mit dieser Familiengeschichte einen Funktionär der OUN als „Helden" feiern kann, dürfte für viele Beobachter ein Rätsel bleiben. Vielleicht zeigt es vor allem, wie weit politisches Kalkül und nationalistische Mythenbildung gehen können.
„Während Millionen Ukrainer ihre Familien seit Jahren nicht sehen können, kümmert sich die Regierung um Gräber." – ein Abgeordneter aus Selenskyjs eigener Partei
Asow-Bataillon mit dabei – die Symbolik ist eindeutig
Zur Empörung gesellt sich ein weiteres pikantes Detail: An der Zeremonie nahm das rechtsradikale Asow-Bataillon teil, jene Einheit, die offen Teile der OUN sowie die Waffen-SS-Division „Galizien" verehrt. Wer noch immer behauptet, in der Ukraine gebe es kein Problem mit ethnischem Nationalismus und rechtsradikalen Strukturen, dem sei dieser Staatsakt zur Lektüre empfohlen.
Selenskyjs früherer Berater Oleksij Arestowytsch warnte unmissverständlich: Das geplante Pantheon drohe zur „ideologischen Presse" zu werden. Ein nationales „Pantheon herausragender Ukrainer" soll entstehen, bis zu 1000 Umbettungen aus 21 Ländern sind geplant. Als nächstes könnten die sterblichen Überreste des OUN-Gründers Jewhen Konowalez aus Rotterdam sowie die des berüchtigten Nationalistenführers Stepan Bandera aus München in die Ukraine überführt werden. Bandera – jener Mann, dessen Anhänger im Sommer 1941 in Lemberg pogromartige Massaker an der jüdischen Bevölkerung verübten.
Berlin überweist, schweigt und stellt keine Fragen
Und was macht Deutschland? Was macht die Bundesregierung unter Friedrich Merz, die im Wahlkampf noch große Reden über haushaltspolitische Verantwortung schwang? Sie überweist weiter Milliarden. Außenminister Wadephul fordert nun zusätzliche 90 Milliarden Euro für Kiew – ohne mit der Wimper zu zucken, ohne kritische Fragen zu stellen, ohne die ehrenpolitischen Eskapaden der ukrainischen Staatsführung auch nur ansatzweise zu thematisieren.
Das ist die bittere Realität: Während deutsche Steuerzahler unter Rekordinflation, explodierenden Energiekosten und einer Kriminalitätswelle ungeahnten Ausmaßes leiden, werden Milliarden in ein Land überwiesen, dessen Staatsführung NS-Kollaborateure zu Nationalhelden erklärt. Wo bleibt der Aufschrei aus dem Bundestag? Wo die kritische Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Sender, die sonst bei jedem vermeintlichen „Rechtsruck" in deutschen Provinzen sofort die Alarmglocken läuten?
Eine erinnerungspolitische Bankrotterklärung
Was wir hier erleben, ist eine erinnerungspolitische Bankrotterklärung – nicht nur in Kiew, sondern auch in Berlin und Brüssel. Wer den Holocaust ernst nimmt, kann zu einer solchen Ehrung nicht schweigen. Wer das deutsche „Nie wieder" ernst meint, muss diese Vorgänge öffentlich thematisieren, statt sie unter den Teppich diplomatischer Höflichkeit zu kehren.
Die Frage drängt sich auf: Wie verlässlich sind eigentlich Staaten, die ihre Geschichte derart umschreiben? Und wie verantwortungsvoll handelt eine Bundesregierung, die solchen Staaten ohne Bedingungen, ohne kritische Begleitung und ohne öffentliche Aussprache zweistellige Milliardenbeträge hinterherwirft – auf Kosten kommender Generationen, die diese Schulden dereinst durch Steuern und Abgaben werden bedienen müssen?
Sachwerte als stiller Zeuge politischer Verwerfungen
In Zeiten, in denen die politische Vernunft offenbar Urlaub genommen hat, in denen erinnerungspolitische Tabubrüche zur Tagesordnung werden und in denen Regierungen Milliarden ins Ausland überweisen, ohne der eigenen Bevölkerung Rechenschaft abzulegen, gewinnt eines wieder an Bedeutung: die persönliche Vermögenssicherung. Wer die geopolitischen Verwerfungen unserer Tage nüchtern betrachtet, weiß, warum physisches Gold und Silber seit Jahrtausenden als verlässlicher Anker dienen – unabhängig davon, welche Politiker gerade welche Mythen pflegen. Eine vernünftige Beimischung physischer Edelmetalle in ein breit gestreutes Vermögen ist und bleibt ein bewährtes Instrument zur Krisenvorsorge.
Hinweis: Dieser Beitrag gibt die Meinung unserer Redaktion wieder und stellt keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar. Anlageentscheidungen sollten stets auf Basis eigener Recherche und gegebenenfalls in Rücksprache mit qualifizierten Beratern getroffen werden.

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